Form follows function

“Form follows function” formolierte 1896 der armerikanische Architekt und Designer Louis Sullivan und prägte damit eine ganze Ära der Produktgestaltung. Die Form folgt der Funktion – das bedeutet, das sich die Designer an Sachzwängen und technischen Zweckmäßigkeiten orientiert. Sie sollen Produkte bedienungsfreundlich, sicher und umweltgerecht gestalten. Für Mercedes-Benz ist dies in der Mercedes E Klasse seit jeher selbstverständlich.

Viele meinen aber auch, Sullivan sei gründlich mißverstanden und seine These immer wieder zur dogmatisch erstarrten Formel verkürzt worden. Deshalb haben die Designer von Mercedes-Benz
die Grundregel für ihre Arbeit anders definiert: Sie sind bestrebt, ein spannungsreiches Wechselspiel zwischen “Form follows Function” und “Function follows Form” herzustellen. Zurecht: Jedes Automobil hat einen individuellen Charakter zum Ausdruck bringen. So gewinnt die Umkehrung von Sullivans These an Bedeutung:”Function follows Form”, was sich sicherlich auch in den Mercedes Bilder darstellt.

Bei der Mercedes E Klasse wurde die stilistische Grundregel der Mercedes-Designer zur Realität. Beispiel Frontpartie: Ob rechteckig, rund oder schmal – die Scheinwerfer eines Automobils erfüllen ihren Aufgabe in nahezu jeder Form. Doch bei der Mercedes-Limousine hatten die “vier Augen” von Anfang an weit mehr als nur funktionale Bedeutung. Sie prägten im Jahre 1995 das Erscheinungsbild einer komplett neuen Mercedes-Modellreihe und begründeten zugleich einen neuen automobilen Design-Trend, dem inzwischen auch viele andere Autohersteller folgen. Also: Die Funktion folgt der Form, und das haben zwischenzeitlich auch die Mercedes Tuner erkannt

Quelle: Alles über die Mercedes Benz E-Klasse
Autor: J. Klostermann v. wupdes.de